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Definition

Was ist Change Management oder systemische Prozessberatung?

  • Die professionelle Unterstützung des Unternehmens (Management, Führungskräfte, Mitarbeiter) in komplexen Veränderungsprojekten mit Fokus auf den „weichen“ Faktoren
  • Eine Strukturierungsmethode, um Veränderungsbereitschaft und -fähigkeit der Organisation im Gesamtprozess zu erhöhen
  • Ein Orientierungsangebot analog eines Kompasses oder einer Landkarte, um
    • Veränderungen nachhaltig umzusetzen
    • Unsicherheit und Instabilität als Chance zu bewerten und zu managen
    • sich im Management „zweiter Ordnung“ zukunftssicher zu bewegen
  • Eine Einladung, situationsadäquat sowohl die Vogel- als auch die Froschperspektive einzunehmen, d.h. bedarfsweise sowohl altbewährte Vorgehensweisen zu hinterfragen als auch das handlungsorientierte Tagesgeschäft zu berücksichtigen

 

Zielsetzung

Für was wird Change Management überhaupt benötigt?

  • Um Veränderungen schneller, friktionsfreier und nachhaltiger verlaufen zu lassen und die Phasen
    • Abschied: Loslassen vom Alten
    • Übergang: Den Durchgang wagen
    • Begrüßung: Ankommen im Neuen zu gestalten
  • Um Führungskräfte und Mitarbeiter in Veränderungsphasen nicht abzukoppeln und den "weichen" Faktoren, die sich üblicherweise als die "harten" Faktoren entpuppen, Rechnung zu tragen
  • Um Managern, die keine Experten für seelische Prozesse sind und wenig erfahrungsbasierte Kompetenz im Umgang damit haben, zu unterstützen und sie anzuleiten mit (scheinbaren) Irrationalitäten, Befürchtungen, Ängsten und den besonderen Erwartungen vieler Menschen in Umbruchsituationen umzugehen
  • Um das Bewusstsein und den Raum dafür zu schaffen, dass sich eine Veränderung nicht "einfach so" neben dem Tagesgeschäft erledigen lässt
  • Um die individuellen Wahrnehmungen der Betroffenen ("Recognition is reality") zu berücksichtigen.
  • Um mit einer professionellen Begleitung Wertschätzung gegenüber den betroffenen Menschen gegenüber auszudrücken

 

Anlässe

Wann ist Change Management sinnvoll?

  • Bei allen Themen, die Auswirkungen auf den Mind Sets (Einstellung und Verhalten) von Führungskräften und Mitarbeitern haben
  • Bei Reorganisationen und Umstrukturierungen, bei Übernahmen, Fusionen, Postmerger-Integrationen
  • Bei Übernahmen ,Fusionen, Postmerger-Integration
  • Bei Produktivitätssteigerungs- und Kostensenkungs-Programmen
  • Bei Turnaround-Maßnahmen, in Sanierungssituationen und bei Personalabbau
  • Bei Zusammenlegung von Standorten oder Abteilungen
  • Bei Themen, für die – neben der Regelorganisation – eine eigene Projektgruppe (längerfristig) eingesetzt ist

 

Ablauf

Wie läuft Change Management überhaupt ab?

  • Es existiert kein vorgefertigtes Allheilmittel, aber es gibt bewährte Vorgehensweisen
    • Mehrere Vorgespräche: über Zielsetzung des Veränderungsprozesses, Umfang, Art und Weise der Veränderung, Umfang der betroffenen Personen(gruppen), Art der Auswirkungen, Interessen von Eigentümern, Öffentlichkeit und Medien, Timing etc.
    • Einbeziehung verschiedener Stakeholdergruppen zur Auftragsklärung
    • Konzeptentwicklung und Projektplanung im Dialog mit dem Kunden
  • Entscheidung über die Zusammenarbeit: Schriftliches Angebot mit dem Entwurf einer Changearchitektur, Präzisierung von Umfang, Meilenstein-, Zeit- und Kostenplanung sowie der Konditionen
  • Beleuchtung von Erfolgschancen und -risiken, von Eskalations- und Exit-Strategien
  • Begleitendes Kommunikationskonzept mit Schwerpunkt Dialogkommunikation und Sounding
  • Definition von Messgrößen für die Zielerreichung, Umsetzbarkeit in die Praxis, Nachhaltigkeit und Evaluierung des Prozesses