Kommunikation

Wie müssen Botschaften formuliert werden, damit sie verstanden werden?
Welche Art von Kommunikation ist die "richtige"?
Welche ist am schnellsten, welche am gründlichsten?
Was sind die Don’ts?

  • Auch wenn unsere Sprache nicht ausreicht, Wirklichkeiten präzise zu beschreiben, so ist Kommunikation dennoch ein zentraler Schlüsselfaktor für Veränderungsmanagement.
  • Da Zeiten der Veränderung höhere quantitative und qualitative Anforderungen an Information und Kommunikation stellen, ist die Strukturierung des Kommunikationsprozesses eine wichtige Managementaufgabe.
  • Die Kunst besteht darin, öfter zu kommunizieren, bewusst Redundanzen einzusetzen (einmal ist keinmal) und anders zu kommunizieren: Kleinteiliger im Dialog mit überschaubaren Gruppen, persönlich und direkt, face-to-face statt schriftlich, („Die Schlacht wird Mann für Mann gewonnen“)
  • Kommunikation in Veränderungsprozessen ist ein aufwändiges Geschäft, das nach anderen Gesetzen verläuft als Regelkommunikation: Frühzeitig statt vollständig, fragmentarisch statt perfekt, lieber schlechte Nachrichten als keine Nachrichten.
  • Gemeinsam entwickelte Geschichten (Storytelling) und Metaphern, ge- und erfundene Symbole geben Ausrichtung und Orientierung. Auch eine gelebte Feedbackkultur (z.B. Feedback-Kanal, blog) ist ein wesentlicher Stellhebel für erfolgreiche Veränderungen.
  • Kommunikation über den Prozess schafft Verständnis über das Ziel und die Ausrichtung (Wofür? Mit welchem Ziel?)
  • Kommunikation über die Auswirkungen schafft Verständnis über das Ausmaß der Betroffenheit (Mit welchen Konsequenzen? Für wen?)
  • Kommunikation über Begriffe schafft gemeinsames Verständnis über implizite Erwartungen (Was verstehen wir genau unter? Wie wollen wir?)